LRS / Legasthenie

 

Unter Legasthenie oder Lese-Rechtschreib-Schwäche versteht man Schwierigkeiten, die Kinder beim Erlernen des Lesens und/ oder des Rechtschreibens haben. Wichtig ist hierbei, dass diese Schwierigkeiten vorliegen, obgleich die Kinder über ausreichend kognitive Fähigkeiten (Intelligenz) verfügen, die Schule regelmäßig besuch(t)en und die deutsche Sprache mündlich beherrschen.
Die Legasthenie wird als Ergebnis von Teilleistungsschwächen der Wahrnehmung, Motorik und/ oder der sensorischen Integration definiert, bei denen es sich um anlagebedingte und/ oder durch äußere schädigende Einwirkungen entstandene Entwicklungsstörungen von Teilfunktionen des zentralen Nervensystems handelt.

 

 

Rechenschwäche / Dyskalkulie

 

Unter Rechenstörung (ICD-10) versteht man die Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine eindeutig unangemessene Beschulung erklärbar sind. Das Defizit
betrifft die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie und
Differential- sowie Integralrechnung benötigt werden.

 

 

ADHS / ADS

 

ADS bzw. ADHS ist ein sehr umfangreiches Störungsbild und eine mittlerweile häufig vergebene Diagnose, weshalb es notwendig erscheint, sich hier noch einmal auf offizielle Festlegungen zu beziehen.

 

 

Fremdsprachenlegasthenie

 

Die meisten Förderprogramme, die eine LRS nachweislich bessern, arbeiten mit der phonematischen Strategie, die auf darauf beruht, die Phoneme der Sprache durch die entsprechenden Grapheme der Schrift zu repräsentieren. Dabei folgt man zunächst dem Prinzip der Lauttreue, d.h. Laute werden zunächst richtig identifiziert und entsprechend verschriftlicht (Phonem-Graphem-Zuordnung). Da rund 60% der deutschen Sprache lauttreu sind, lassen sich durch Beherrschen der phonematischen Strategie mehr als die Hälfte der Wörter richtig schreiben.
Die Schreibung der verbleibenden Wörter muss zum einen über die orthographische Strategie erschlossen werden, d.h. über eine Reihe von Regeln, nach denen geschrieben werden muss, wie z.B. Dopplungen und Dehnungen, Groß- und Kleinschreibung, das Prinzip der Ableitung.
Der Rest des Wortschatzes muss schlicht gespreichert und automatisiert werden.

Wie gesagt, die meisten Rechtschreibprogramme arbeiten konsekutiv mit diesen Strategien und das oft erfolgreich!

 

 

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